Themen
Unsere Demonstratoren
Anhand von fünf Demonstratoren erklären wir verschiedene Ansätze, CO₂ zu reduzieren – am Umwelt-Campus Birkenfeld, bei Ihnen vor Ort oder per Videokonferenz.
Die Demonstratoren sind mit Testunternehmen aus der Großregion entstanden. Sie sind keine Ausstellungsstücke, sondern Werkzeuge für das Gespräch mit Ihrem Team: Wo entsteht in Ihrem Produkt und Ihrer Produktion CO₂, und an welcher Stelle lohnt es sich anzusetzen?
1 / 5 · Den Fußabdruck eigener Prozesse sichtbar machen
CO₂-Bilanz-Werkzeug
Eine Software, die den CO₂-Fußabdruck von Prozessen Schritt für Schritt berechnet: Energieart und -menge, Materialien, Abfälle. Vorlagen gibt es bereits für Schweißen, Trocknen und Montage.
Zwei Varianten lassen sich gegenüberstellen – etwa Netzstrom gegen Ökostrom oder zwei Materialien. Das Werkzeug zeigt dann die CO₂-Differenz und die Kostenersparnis. Es läuft als lokale Webanwendung; Ihre Daten bleiben auf Ihrem Rechner.
One-Pager (PDF, deutsch/französisch) · Mehr zum Thema: CO₂-Bilanz (LCA)
2 / 5 · Klimaschutz beginnt am Zeichenbrett
EcoDesign
Rund 80 % der späteren Umweltwirkungen eines Produkts werden in der Gestaltung festgelegt. Das Anschauungsmodell zeigt sechs Strategien: Kreislauffähigkeit, Langlebigkeit, Reparierbarkeit, Ressourceneffizienz, wenig Schadstoffe und nachwachsende Rohstoffe.
Als Praxisbeispiel dient eine Linearführung, die geschraubt statt verpresst ist: Verschleißteile lassen sich tauschen, das Produkt hält länger, braucht weniger Material und verursacht weniger CO₂ – und senkt Wartungs- und Ersatzkosten.
One-Pager (PDF, deutsch/französisch) · Mehr zum Thema: Remanufacturing und Geschäftsmodelle
3 / 5 · Strom dann nutzen, wenn er grün ist
Sektorkopplung
Photovoltaik, Ladeinfrastruktur und Produktion zusammen gedacht: Der Demonstrator erfasst Energie- und Ressourcenflüsse in einer bestehenden Fertigung und gleicht die schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energie mit dem Bedarf der Produktion ab.
Ziel sind weniger Emissionen, ein geringerer Energiebedarf und niedrigere Lastspitzen. Dafür werden Produktionskapazitäten – etwa für Hilfsstoffe – dynamisch verschoben, statt nur Lasten abzuschalten.
Mehr zum Thema: Lkw und Logistik
4 / 5 · Erst messen, dann sparen
Mobiler Messkoffer
Der Koffer wird neben eine Maschine gestellt und misst mit Industriesensoren: Strom dreiphasig über Klappwandler, Spannung, Druckluft (Volumenstrom, Druck, Feuchte, Temperatur) und Prozessgase wie Stickstoff oder Argon.
Lastgänge zeigen Leckagen, Lastspitzen und unnötige Dauerlasten – meist schon nach einer Woche Messung. Ein Nachrüstmodul schließt Lücken in vorhandener Messtechnik. Messen allein spart nichts, ist aber die Voraussetzung, um versteckte Potenziale zu heben.
5 / 5 · Produktionsabfall als Rohstoff
Kunststoffrecycling
Ein Extruder und ein Anschauungsmodell zeigen den Weg von Produktionsabfällen (Post-Industrial Waste): Entstehung, Sammlung, Sortierung, Zerkleinerung, Granulat, Wiedereinsatz – mit echten Materialproben, Rezyklat neben Neuware.
Produktionsabfall ist meist sauber und sortenrein und damit eine gute Quelle für hochwertiges Rezyklat. Er schließt den Kreislauf aber nicht vollständig – dafür braucht es zusätzlich das Recycling von Altprodukten.
One-Pager (PDF, deutsch/französisch) · Mehr zum Thema: Remanufacturing und Geschäftsmodelle
Steckbriefe
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- CO₂-Messung
- Ökobilanz (LCA)
- Re-X-Strategien
- Re-X-Methoden
- Digitaler Produktpass (DPP)
- Lkw und Logistik
- Ökodesign
Re-X: Wiederverwenden, Reparieren, Wiederaufbereiten, Recyceln. DPP: digitaler Produktpass, der Daten zu Material, Herkunft und CO₂ eines Produkts bündelt.
So läuft die Erstberatung
- Kostenlos für Unternehmen aus der Großregion
- Zwei Stunden bei Ihnen vor Ort oder online
- Oder ein halber Tag an der Hochschule – mit den Demonstratoren
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